Wann ein Creator seinen Managementvertrag kündigen kann
Raus aus dem Vertrag? Zwischen ordentlicher Kündigung, außerordentlicher Kündigung und Anfechtung liegen sehr unterschiedliche Wege — mit sehr unterschiedlichen Folgen.
Autor
Redaktion CREATORGUARD
Fachliche Prüfung
Dr. Sarafi Rechtsanwälte
Rechtsstand
2026-08-01
Lesezeit
7 Min
Ordentliche Kündigung: Fristen und Formalien
Der einfachste Weg scheitert oft an Details: Schriftformklauseln, Zugangsnachweis, Fristberechnung ab Vertragsbeginn oder Verlängerung. Wer hier patzt, verlängert automatisch — teils um Jahre.
Außerordentliche Kündigung: der wichtige Grund
Intransparente Abrechnungen, nicht abgeführte Gelder, Untätigkeit, Vertrauensbruch: Wiegt die Pflichtverletzung schwer genug, ist die fristlose Kündigung möglich — regelmäßig nach Abmahnung. Die Beweislage entscheidet: Zahlungsflüsse, Reportings, Kommunikation dokumentieren.
Was nach dem Ende gilt
Nachlaufprovisionen, Herausgabe von Accounts und Daten, laufende Deals: Das Vertragsende ist ein Abwicklungsprojekt. Wer es strukturiert angeht, vermeidet den zweiten Konflikt nach dem ersten.
Was Sie jetzt sichern sollten
- 01Vertrag und alle Nachträge vollständig zusammenstellen
- 02Pflichtverletzungen mit Datum dokumentieren
- 03Keine Kündigung ohne geprüfte Frist- und Formlage
FAQ
Mein Management reagiert einfach nicht mehr — reicht das?
Dokumentierte, fortgesetzte Untätigkeit kann ein wichtiger Grund sein. Entscheidend sind Einzelfall und Beweislage — vor der Kündigung prüfen lassen.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- BGB §§ 626, 627
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Kündigungswege mit Risikobewertung.
WeiterPassendes Fachgebiet: Management-, Agentur- & Kooperationsverträge