Soforthilfe · Akutstrecke
Reputation angegriffen
Falsche Behauptungen, Hetze, ein Diss-Video oder eine Presseanfrage mit Unterstellungen — Ihre Reputation und laufende Partnerschaften stehen unter Druck.
Äußerungsrechtliche Eilverfahren setzen Dringlichkeit voraus: Wer Wochen wartet, verliert den Eilrechtsschutz.
Sofortmaßnahmen
- 01Angriffe mit URL, Datum und Reichweite dokumentieren (Screenshots, Screen-Recordings)
- 02Verbreitungswege festhalten: Wer teilt, wer kommentiert, wer berichtet
- 03Nicht öffentlich mit Gegenangriffen reagieren, bevor die Rechtslage klar ist
- 04Bei Presseanfragen: Fristen notieren, keine spontanen Statements
Beweisliste
- Originaläußerungen (Screenshots mit Kontext, keine Ausschnitte)
- Nachweise zur Falschheit der Behauptungen
- Belege für wirtschaftliche Folgen (abgesagte Deals, Statements von Partnern)
Typische Fehler
- Reaktionsvideos, die die Verbreitung selbst befeuern
- Löschanträge ohne Beweissicherung
- Dringlichkeit durch Zuwarten verspielen
Rechtsrahmen
Die Grenze zwischen zulässiger Meinung und angreifbarer Tatsachenbehauptung entscheidet den Fall. Unterlassung, Löschung, Gegendarstellung und Geldentschädigung greifen je nach Konstellation — im Eilverfahren oft binnen Tagen.
Vorgehen der Kanzlei
- 01Äußerungsrechtliche Einordnung jeder einzelnen Aussage
- 02Eilrechtsschutz bei laufender Verbreitung
- 03Abgestimmte Krisenkommunikation mit Management und PR
Strukturierte Triage
Fall prüfen lassen — sicher und strukturiert.
Automatische interne Priorisierung, menschliche Prüfung, Konfliktcheck. Danach der passende nächste Schritt: Rückruf, Angebot, bezahlte Erstprüfung — oder eine ehrliche Absage mit Hinweis auf die richtige Stelle.
Häufige Fragen
Lohnt sich rechtliches Vorgehen bei anonymen Accounts?
Häufig ja: Plattformauskunft, Löschverfahren und Vorgehen gegen identifizierbare Verbreiter sind auch ohne Klarnamen des Ursprungsaccounts möglich.